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Shiatsu  Craniosacral-Therapie
Verena Wüthrich - Claudia Oliveri - Davos - Zürich

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Winter

Aktuell

Der Winter

In der Chinesischen Medizin entspricht das Element Wasser dem Winter. Unser Körper besteht aus ungefähr 78% Wasser – das Fliessen und Strömen der verschiedenen Flüssigkeiten in uns, das Pulsieren der verschiedenen Rhythmen, all das gehört zum Element Wasser.

Die Organe, die mit dem Wasser verbunden sind, sind die Nieren und die Blase. Die Nieren bilden Sitz und Basis der Lebensenergie. Sie werden als die Schatzkammer der Vitalen Essenz gesehen. Dies bezieht sich besonders auf unsere frühesten Anfänge, auf die Energie, die wir von unseren Ahnen erhalten. Lethargie deutet auf einen Mangel an Vitaler Essenz hin, dies drückt sich aus durch ungenaue Wahrnehmung, unklares Verhalten oder Schmerzen im Unterleib. Sie sind mit einem Ungleichgewicht in den Nieren verbunden, die die Vitale Essenz speichern. Die Nieren regulieren ferner den Wasserhaushalt des Körpers. Jede Körperzelle ist von Wasser umgeben, das gesamte Zellsystem badet in Flüssigkeit. Sie macht es möglich, dass überflüssige Stoffe gesammelt und in Form von Urin ausgeschieden werden. Wir können die Schatzkammer der Vitalen Essenz nicht mehr als selbstverständlich betrachten, wenn wir uns einmal der Funktionen bewusst geworden sind, die vom ausreichenden Fliessen abhängen. Gewaltige Mengen an Blut, ungefähr 57 Liter in der Stunde, fliessen durch die Nieren, wo es gereinigt und in seine nährenden Bestandteile zerlegt wird. Wenn das Blut nicht so durch die Nieren fliesst, wie es sollte, kann das Symptome wie Hypertonie (hoher Blutdruck) oder Vergiftungserscheinungen zur Folge haben, mit denen der Körper nicht umgehen kann.

Der Blase werden ähnliche Eigenschaften wie den Nieren zugeordnet, sie wird nicht als ein blosses Ausscheidungsorgan gesehen. Sie ist an die Funktion der Nieren gekoppelt und hilft, die Vitale Essenz zu speichern. Die Blase muss den flüssigen Abfall des Körpers speichern und ausscheiden. Dabei ist ihre Anpassungsfähigkeit eine massgebliche Eigenschaft. Ein Mensch, der zu schweren Depressionen neigt, der sich dem Leben nicht gewachsen fühlt und Angst hat vor Veränderungen, zeigt damit sein Ungleichgewicht in der Blasenenergie an.

Das Gefühl, das mit dem Wasser verbunden ist, ist Angst; übermässige Angst schadet den Nieren. Stark vereinfacht gesagt, können wir die Angst als ein Festhalten betrachten – anstatt die Dinge, die uns ängstigen, weiter laufen oder los zu lassen.

Wenn die Energie richtig fliesst, werden wir das Leben wie das Strömen eines Flusses erfahren; wenn sie nicht richtig fliesst, erfahren wir es als einen Alptraum, fühlen uns erdrückt oder überschwemmt, versinken in Verzweiflung.

Auszüge aus:
Aus: Dianne Conelli, Traditionelle Akupunktur: das Gesetz der fünf Elemente

 

Unsere lebenswichtige Halswirbelsäule (HWS):

  • Fast alle Nervenbahnen des gesamten Körpers verlaufen durch den Hals zum Gehirn mit höchster Priorität.
  • Doch der Hals ist der dünnere und schwächere Bereich der Wirbelsäule. Neben den Nervenbahnen befinden sich dort noch viele feine Muskeln und Gefäße, die verspannt und gestört sein können.
  • Gibt es an der HWS eine Störung, so kann sich dies auf den ganzen Körper auswirken. Daher ist insbesondere die HWS zu stärken und zu harmonisieren.
  • Doch selbst sportliche Leute haben kaum Gelegenheit, den Hals zu trainieren.
  • Deswegen empfehlen wir Ihnen diese MQA-Halsübung und zwar im Liegen.

Positive Wirkungen:

  • Verbesserung der Gehirndurchblutung
  • bessere Schlafqualität,
  • besseres Gedächtnis,
  • hilft bei Migräne/Kopfschmerzen, Verspannungen an Kopf-, Hals- und Schulterbereich, zur Schlaganfallprävention,
  • Verlangsamung von Alterungsprozessen,
  • Erhöhung von Kreativität und Wachheit,
  • Verbesserung geistiger Leistungsfähigkeit,
  • Verbesserung von Lebensqualität,
  • bringt viel Lebensfreude,
  • und gewinnt neue Freunde, wenn Sie es weitererzählen.

Position:

  • liegend auf dem Bett/Matratze (oder Übungsmatte auf dem Boden)
  • ohne Kopfkissen (eventuell ein kleines Handtuch rollen zur Unterstützung des Nackens, falls erforderlich)
  • Lagerung der Arme frei, zu beiden Seiten, z.B.: Hände neben dem Körper, auf dem Schoß, oberhalb vom Kopf... Unterschiedliche Lagerung hat unterschiedliche Auswirkung; diese kennen lernen und entsprechend einsetzen. Durchführung:
  • den Kopf zur Seite nach links und rechts rollen bis jeweils die Ohrmuschel die Matratze berührt
  • zunächst immer langsam ausprobieren und dann kann es schneller gehen.
  • falls Schwindelgefühl auftritt, kann man eine Pause machen, bis es vorbei ist. Danach kann es weitergehen.
  • links-rechts-Drehung zählt einmal,
  • insgesamt 200 links/rechts-Drehungen durchführen oder mehr, je nach Belieben, auch schon am Anfang, ggf. mit Pausen
  • Bereits nach ein paar Tagen ist es schon möglich, dass sich die Geschwindigkeit auf 1x links/rechts pro Sekunde erhöht. Nun kann man schneller oder bei mehr Zeit auch noch mehr Drehungen und ohne Pause durchführen

Für wen:

  • Für Sie und Ihren Partner eine gute tägliche Einschlafübung und Aufstehenshilfe am Morgen.
  • Für ihre Kinder zur besseren Konzentration und Kreativität und damit für bessere Schulergebnisse.
  • Für Ihre Eltern oder Großeltern: besseres Gedächtnis, ruhige Hände, sicherer Gang und neue Lebensfreude.
  • Für mehr Zwischenmenschlichkeit: selbst am Telefon können Ihre Freunde, Verwandten und Bekannten die Übung erlernen. Erzählen Sie diese MQA-Halsübung als Weihnachtsgeschenk gerne weiter und helfen Sie Anderen. Sie werden erstaunliche Freude bekommen!

Tipps für den Winter

  • RAUS! Bei Schneefall, Regen, auch bei Sonnenschein: Joggen, wandern, spazieren – alles ist/tut gut.
  • Warm trinken, z.B. Ingwertee – etwas Ingwer klein schneiden, heisses Wasser drüber, ziehen lassen – geniessen, vielleicht mit etwas Honig, Zitronensaft oder pur. Kann mehrmals übergossen werden.